Das Lindenblatt
Jahresschrift
für Schöne Literatur

ISSN 2194-8488
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Liebe Autoren, Dichter und Schriftsteller,

Die Jahresschrift »Das Lindenblatt« ist ein offenes Medium für alle Freunde der Literatur. Das 300-400 Seiten dicke Buch enthält keinerlei Werbung und kostet nur 10 Euro. Wegen der knappen Kalkulation können wir neben dem Belegexemplar keine Honorare zahlen. Ein bißchen Idealismus ist also vonnöten.
Gleichzeitig besitzt die Zeitschrift eine weite Verbreitung und wird von unseren Lesern gründlich studiert. Wer also bislang wenig bekannt ist, kann hoffen, auf diese Weise entdeckt zu werden. Wer eine solche Werbung nicht nötig hat, sollte seine Beiträge als eine Hilfe für die aufstrebende Jugend verstehen. Kultur ist etwas, was wir gemeinsam schaffen. Immer mehr Verlage und Medien stehlen sich hier aus der Verantwortung. Wir wollen einen neuen Aufbruch wagen.
Der Arnshaugk Verlag rekrutiert seine Buchautoren aus den Beiträgern des »Lindenblatts«. Wer einen Verlag sucht, kann hier auf dauerhafte Zusammenarbeit mit einem Partner hoffen, der das Bleibende schätzt und nicht auf einen kurzfristigen Erfolg fixiert ist. Außerdem nimmt der Arnshaugk Verlag von Autoren, die im Lindenblatt veröffentlichen, alle lieferbaren Bücher in sein Versandprogramm. Seine gute Präsenz im Netz sorgt also für weitere Buchverkäufe im Interesse der Autoren.
Die Ausgaben 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 mit den Titelthemen »Satire«, »Reise«, »Arbeitswelt«, »Krieg« und »Kindheit« sind bereits erschienen und lieferbar. Die Ausgabe 2016 »Liebe« befindet sich im Druck. Damit es 2017 nicht wieder so spät wird, sammeln wir schon jetzt. Hier gilt – wie immer – daß früher eingehende Beiträge thematisch größeren Spielraum haben als solche, die erst eingehen, wenn konkrete Lücken zu füllen sind. Wer bereit ist, nach Vorgaben zu arbeiten, kann auch in letzter Minute zum Zug kommen. Redaktionsschluß ist der 30. April, wir bitten aber darum, die Beiträge so früh wie möglich zu schicken.
Das Titelthema 2017 lautet »Traum«. Hier geht es um prophetische, erotische, literarische Träume, um Traumwandelei und Utopien. Wie immer suchen suchen wir originelle Geschichten in behaglicher Lesbarkeit.
Als Zweitthema haben wir diesmal die Reformation vor 500 Jahren. Mit Mittelpunkt stehen Gestalten und Ereignisse, aber auch die Streitfragen und ihre Fortdauer bis heute.
Wie immer bitten wir um tüchtige Mitarbeit in unseren anderen Rubriken. Unter »Essays« ist fast jedes Thema aus Literatur und Geistesleben erlaubt. Zu unserer Patronin, der Linde, werden Prosabeiträge gesucht. Also Erzählungen oder Berichte, in denen ein Lindenbaum zentral ist, oder Aufsätze, in denen ein bestimmter Lindenbaum oder Aspekte dieser Art thematisiert werden. Des weiteren hoffen wir auf gute Buchbesprechungen von Neuerscheinungen.
Uns allen ein gutes Gelingen

Wilhelm Castun